Säuerung wird zugelassen

In Rheinland-Pfalz wird die Säuerung von Most und Wein aus dem Jahrgang 2015 mit Wirkung vom 8. September zugelasen. Sie ist an folgende Bedingungen geknüpft:

Die Säuerung muss bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz gemeldet werden (Formblatt: Meldung der önologischen Verfahren)

Bei Trauben, Traubenmost, teilweise gegorenem Traubenmost und Jungwein kann die Säuerung bis zu einer Höchstmenge von 1,50 g je Liter, berechnet als Weinsäure, durchgeführt werden, bei Wein bis 2,50 g je Liter. Die Säuerung, welche bei Wein (nicht aber bei den anderen Erzeugnissen) auch in mehreren Arbeitsgängen erfolgen kann, ist mit L-Weinsäure, L- oder DL-Äpfelsäure sowie mit Milchsäure zulässig. Die L-Weinsäure muss landwirtschaftlichen Ursprungs sein.

Säuerung und Anreicherung im gleichen Erzeugnis schließen sich aus.

Die Säuerung muss in der gleichen Anbauzone erfolgen in der die Trauben geerntet worden sind.

Die Säuerung muss in die Weinbuchführung und ggf. in das Begleitdoument eingetragen werden.

Eiswein darf nicht gesäuert werden.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zum Säuremanagement haben. Wir beraten Sie gerne.

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