Bentonitbehandlung im Moststadium; Säuerung

Wer seine Moste mit Bentonit behandelt, sollte auf jeden Fall folgende Jahrgangsbesonderheiten beachten:

Durch die Trockenheit ist mit erhöhten Eiweißgehalten zu rechnen. Gleichzeitig stellen wir oftmals hohe pH-Werte im Most fest.

Von daher unsere Empfehlung:

pH-Wert im Most bestimmen und ggf. mit Weinsäure nach unten korrigieren. Bei RW-Maischen bietet sich alternativ auch ein Ansäuerung mit L-Äpfelsäure (nicht D,L) an. Bei WW-Mosten optimal sind Most pH-Werte zwischen pH 3,2 und 3,4.

Die Bentonitgabe sollte angepasst werden und um etwa 50 g/hl über den üblichen Erfahrungswerten der letzten Jahre liegen.

Falls der Most enzymiert wird sollte ausreichend Zeit zwischen Enzymzugabe und Bentonitbehandlung liegen (Bentonit stoppt die Enzymwirkung)

 

<< Zur vorigen Seite